Einbetten und weitergeben
Die Inhalte dieser Seite stehen unter der EUPL-1.2 und dürfen weitergegeben werden. Hier stehen die zwei Wege dafür: die Buchstabiertafel als Widget für die eigene Website und vier druckfertige A4-Aushänge für Pinnwand und Ausbildungsordner.
Kurz gesagt
Die Buchstabiertafel lässt sich als Widget in die eigene Website oder ins Intranet einbinden; der Code lädt nichts nach und setzt keine Cookies. Dazu kommen vier druckfertige A4-Aushänge mit Quellenangabe, Lizenzhinweis und QR-Code. Alles steht unter der EUPL-1.2 und darf weitergegeben werden.
Die Buchstabiertafel einbinden
Wer auf der eigenen Ausbildungsseite oder im Intranet eine Buchstabiertafel braucht, muss sie nicht abtippen. Der folgende Code bindet sie als Widget ein. Er funktioniert in jedem Redaktionssystem, das HTML zulässt, und braucht keine Installation.
Der Code besteht aus zwei Teilen, und beide sind Absicht. Der
iframe zeigt die Tabelle. Die Zeile darunter nennt die Quelle
auf der eigenen Seite – ohne sie wäre die Herkunft nur im eingebetteten
Rahmen sichtbar, nicht im Text der Seite selbst.
Was das Widget tut – und was nicht
Es lädt nichts nach: kein Skript, keine Schrift von einem fremden Server, kein Zählpixel. Damit setzt es keine Cookies und misst keine Reichweite. Für eine Behörde oder Hilfsorganisation ist das meist die entscheidende Frage, bevor überhaupt etwas eingebunden werden darf.
Das bleibt keine bloße Zusage: Das sandbox-Attribut
im Code oben enthält bewusst kein allow-scripts. Der Browser der
einbettenden Seite verhindert damit selbst dann die Ausführung von
JavaScript, wenn hier später versehentlich welches landen würde.
Das Widget passt sich der Breite des umgebenden Bereichs an und folgt der hellen oder dunklen Darstellung des Systems. Die Höhe ist im Code fest vorgegeben und lässt sich ändern.
Was ein eingebettetes Widget leistet
Eine Einschränkung gehört dazu, weil sie oft verschwiegen wird: Ein
iframe bringt der eingebundenen Seite keinen Verweis im Sinne
einer Verlinkung. Der Link im Rahmen steht auf unserer Seite, nicht auf der
fremden. Genau deshalb gehört die Quellenzeile mit zum Code – sie steht im
Text der einbettenden Seite und ist der eigentliche Verweis.
Wer das nicht möchte, lässt sie weg. Das Widget funktioniert trotzdem, und die Lizenz verlangt die Nennung der Quelle ohnehin – erzwungen wird sie technisch aber nicht.
Sinnvoll ist die Einbindung überall dort, wo eine Tabelle gebraucht wird, die jemand pflegen muss: auf der Lehrgangsseite eines Kreisfeuerwehrverbands, im Ausbildungsbereich eines Ortsverbands, in einem Wiki. Eine abgetippte Tabelle veraltet still; die eingebundene ändert sich mit.
Vorschau
So sieht das eingebundene Widget aus:
Druckfertige Aushänge
Vier Blätter im Format DIN A4, erzeugt aus denselben Inhalten wie die Website. Sie sind zum Ausdrucken, Aufhängen und Weitergeben gedacht: an der Funkstelle, im Ausbildungsordner, als Anlage zur Lehrgangsunterlage.
- Buchstabiertafel – Buchstabieren im BOS-Sprechfunk
- Betriebsworte – Sprachwendungen im Sprechfunkverkehr
- Nachrichtenvordruck – Leere Vorlage zum Ausfüllen
- Checkliste Funkübung – Von der Zielsetzung bis zur Nachbesprechung
Jedes Blatt trägt unten die Herkunft, den Lizenzhinweis und einen QR-Code auf die zugehörige Seite. Das ist kein Werbeaufdruck, sondern Bedienbarkeit: Ein kopiertes Blatt an einer Pinnwand verliert sonst jede Spur dorthin, wo die aktuelle Fassung steht.
Die Dateien entstehen beim Erzeugen der Website neu. Wer also die Buchstabiertafel auf der Website korrigiert, ändert damit auch den Aushang – es gibt keine zweite, langsam veraltende Fassung.
Was die Lizenz erlaubt
Das Projekt steht unter der EUPL-1.2, der Open-Source-Lizenz der Europäischen Union. Sie ist in deutschen Behörden anerkannt und in mehreren Sprachfassungen gleichwertig veröffentlicht – für eine Dienststelle ist das ein praktischer Unterschied zu einer nur englischsprachigen Lizenz.
Für die Nutzung heißt das: Ausdrucken, kopieren, im Intranet ablegen, in eigene Ausbildungsunterlagen übernehmen und verändern ist erlaubt. Erwartet wird dabei die Nennung der Quelle. Wer eine veränderte Fassung weitergibt, gibt sie unter derselben Lizenz weiter.
Die Einzelheiten stehen unter Kostenlos und Open Source und im Lizenztext.
Eigene Funksprüche beisteuern
Der Weg geht auch in die andere Richtung. Der mitgelieferte Bestand an Übungsfunksprüchen stammt aus Übungen mehrerer Ortsverbände – jeder weitere Bestand macht die Übungen für alle abwechslungsreicher.
Wer eine eigene Sammlung hat, kann sie beisteuern: als Pull Request oder, wenn das zu technisch ist, als Textdatei über ein Issue. Der Ablauf steht in CONTRIBUTING.md; beitragende Einheiten werden auf Wunsch namentlich genannt.
Was bereits im Bestand ist, zeigt das Funkspruch-Archiv, und wie das Projekt insgesamt arbeitet, steht unter Über das Projekt.
Übung erstellen
Teilnehmer eintragen, Umfang festlegen, Unterlagen herunterladen – ohne Konto und ohne Installation.