Sprechfunk Übungsgenerator

Aktualisiert am · Lesezeit ca. 5 Minuten · von Johannes Rudolph, Bereichsausbilder Sprechfunk (THW)

Über das Projekt

Diese Seite beschreibt, wie das Projekt entstanden ist, wie die Inhalte gepflegt werden und wie sich Fehler melden lassen. Wer wissen will, wer dahintersteht, findet das unter Über den Autor.

Kurz gesagt

Der Sprechfunk Übungsgenerator ist ein privates, ehrenamtliches Projekt ohne Firma, Finanzierung und Werbung. Er ist kein offizielles Angebot einer Behörde. Die fachlichen Seiten nennen ihre Quellen und sagen, wo keine geprüfte Quelle vorliegt. Fehler lassen sich über GitHub oder per E-Mail melden und werden nachvollziehbar korrigiert.

Wie eine Angabe geprüft wird Vier Schritte der Prüfung: Aussage formulieren, Quelle am Dokument prüfen, Fundstelle nennen und bei fehlendem Beleg kennzeichnen Aussage Quelle prüfen Fundstelle nennen ohne Beleg:kennzeichnen
Jede fachliche Aussage durchläuft dieselben vier Stationen, bevor sie stehen bleibt.

Kein offizielles Behördenangebot

Das Wichtigste zuerst: Diese Website ist ein privates, ehrenamtliches Projekt. Sie ist kein Angebot des Technischen Hilfswerks, keiner Feuerwehr, keiner Hilfsorganisation und keiner Behörde. Sie gibt keine amtliche Auskunft und ersetzt keine Dienstvorschrift.

Die Inhalte geben wieder, was in den einschlägigen Vorschriften steht und was in der Sprechfunkausbildung vermittelt wird. Maßgeblich sind im Zweifel die geltenden Dienstvorschriften und die Festlegungen der eigenen Organisation.

Das ist keine Formalie. Funkrufnamen etwa sind Ländersache und je Organisation unterschiedlich geregelt; was hier als Beispiel steht, ist kein bundesweit gültiger Standard.

Entstehung und Zielsetzung

Das Projekt ist aus der eigenen Ausbildungspraxis im THW entstanden, weil die Vorbereitung einer Funkübung länger dauerte als die Übung. Ziel ist, diese Vorbereitung auf wenige Minuten zu bringen, damit die Zeit im Dienstabend beim Üben landet.

Genutzt wird es dort, wo Sprechfunk regelmäßig geübt werden muss: in THW-Ortsverbänden, bei Feuerwehren, in Einheiten des Katastrophenschutzes und in Jugendgruppen. Eine Nutzerzahl nennen wir nicht – es gibt keine Anmeldung, und damit auch keine belastbare Zahl.

Was die Anwendung leistet, steht unter Funktionen im Überblick; wie eine Übung entsteht, unter Anleitung.

Wie die Inhalte entstehen und geprüft werden

Die Fachseiten werden von einer Person geschrieben und gepflegt. Es gibt keine Redaktion im Sinne eines Verlags, deshalb ist der Umgang mit Quellen umso wichtiger.

Jede Seite, die fachliche Regeln wiedergibt, trägt am Ende den Abschnitt „Grundlagen und Quellen“. Dort steht, auf welches Dokument sich die Angaben stützen, welche Abschnitte davon am Original geprüft wurden und wann diese Prüfung stattfand. Wo keine geprüfte Quelle vorliegt, steht das ausdrücklich dort – statt eine Fundstelle zu behaupten.

Die Quellenangaben werden bei inhaltlichen Änderungen erneut geprüft. Das Änderungsdatum jeder Seite steht sichtbar über dem Text und stammt aus der Versionsverwaltung, nicht aus dem Datum des letzten Deploys.

Fehler melden und Korrekturen

Fachliche Fehler sind in einem Ein-Personen-Projekt wahrscheinlicher als in einem redigierten Werk. Deshalb sind Hinweise ausdrücklich erwünscht, und zwar auf zwei Wegen:

Über ein Issue auf GitHub – der bevorzugte Weg, weil die Meldung dort öffentlich nachvollziehbar bleibt. Oder per E-Mail an johannes.rudolph@thw-oldenburg.de, wenn ein öffentlicher Eintrag nicht passt.

Zusage zu Korrekturen: Wird eine inhaltliche Angabe korrigiert, geschieht das nicht stillschweigend. Die Änderung ist über die öffentliche Versionsverwaltung nachvollziehbar, und das Änderungsdatum der Seite wird angepasst. Bei größeren Korrekturen wird zusätzlich auf der Seite selbst vermerkt, was sich geändert hat.

Wie die Anwendung technisch läuft

Der Generator ist eine Webanwendung, die vollständig im Browser läuft. Es gibt keinen Anwendungsserver, den jemand betreuen müsste: die Seite selbst liegt als statische Dateien bei GitHub Pages, ausgeliefert wird sie direkt aus dem öffentlichen Repository.

Gespeichert werden muss trotzdem etwas, sonst könnten Teilnehmer ihre Nachrichten nicht auf dem eigenen Gerät abrufen. Dafür läuft eine Firestore-Datenbank bei Firebase. Dort liegen Übungsname, Funkrufnamen, die erzeugten Funksprüche und der Bearbeitungsstand – mehr nicht, und ohne Konto.

Die Reichweitenmessung läuft über GoatCounter, ohne Cookies und ohne Wiedererkennung einzelner Besucher. Weder für die Anwendung noch für die Inhaltsseiten wird ein Werbe- oder Trackingnetzwerk eingebunden; das ist auch der Grund, warum die Seiten so schnell laden.

Wer das nicht glauben will, muss es nicht: der gesamte Quellcode ist öffentlich, und die ausgelieferten Dateien lassen sich im Browser gegen das Repository halten.

Finanzierung, Lizenz und Daten

Das Projekt hat keine Finanzierung. Es gibt keine Firma, kein Investment, keine Werbung, kein Sponsoring und keine Preisstufen. Die Arbeit passiert im Ehrenamt, die laufenden Kosten sind gering genug, um sie privat zu tragen.

Der Quellcode steht unter der EUPL-1.2 öffentlich auf GitHub. Was das praktisch bedeutet – selbst betreiben, Code prüfen, Funksprüche beitragen – steht unter Kostenlos und Open Source.

Zu den Daten in Kurzform: Übungsname, Funkrufnamen und die erzeugten Funksprüche liegen bei Firebase; es gibt keine Anmeldung und damit auch keinen Zugriffsschutz auf eine Übung. Die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung und unter kostenlos und ohne Anmeldung.

Übung erstellen

Teilnehmer eintragen, Umfang festlegen, Unterlagen herunterladen – ohne Konto und ohne Installation.

Übung erstellen Funkspruch-Archiv Zur Anleitung

Häufige Fragen

Ist das ein offizielles Angebot des THW oder einer Behörde?

Nein. Es ist ein privates, ehrenamtliches Projekt ohne amtlichen Charakter. Maßgeblich sind die geltenden Dienstvorschriften und die Festlegungen der eigenen Organisation.

Wie werden die fachlichen Inhalte geprüft?

Jede Regelseite trägt den Abschnitt „Grundlagen und Quellen“ mit dem zugrunde liegenden Dokument, den am Original geprüften Abschnitten und dem Prüfdatum. Wo keine geprüfte Quelle vorliegt, steht das dort ausdrücklich.

Wie melde ich einen fachlichen Fehler?

Bevorzugt über ein Issue auf GitHub, weil die Meldung dort nachvollziehbar bleibt, sonst per E-Mail. Korrekturen werden über die öffentliche Versionsverwaltung nachvollziehbar gemacht und das Änderungsdatum der Seite wird angepasst.

Wie finanziert sich das Projekt?

Gar nicht. Es gibt keine Firma, keine Werbung, kein Sponsoring und keine Preisstufen. Die Arbeit passiert im Ehrenamt.

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