Kostenlos ohne Sternchen – und warum das so bleibt
Der Sprechfunk Übungsgenerator ist aus dem Ehrenamt heraus entstanden: als Werkzeug, um die eigene Sprechfunkausbildung ohne stundenlange Handarbeit vorzubereiten. Daraus ist ein freies Community-Projekt für die gesamte BOS-Familie geworden – Feuerwehr, THW, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen. Drei Versprechen gelten dabei ohne Kleingedrucktes: kostenlos, quelloffen, datensparsam.
Keine Tarife, keine Limits, keine Testphase
Es gibt keine Preisstufen und keine Premium-Funktionen: Jede Wehr, jeder Ortsverband und jede Bereitschaft nutzt denselben vollen Funktionsumfang – über 1.800 Funksprüche, PDF-Vordrucke, Teilnehmer-Links und die Live-Übungsleitung.
- keine Begrenzung der Teilnehmerzahl oder der Übungen pro Monat,
- keine ablaufende Testphase, kein „Upgrade für mehr Funktionen“,
- keine Werbung und kein Verkauf von Nutzerdaten – das Projekt muss niemanden refinanzieren.
Quelloffen unter EUPL-1.2 – nachprüfbar statt versprochen
Der komplette Quellcode steht auf GitHub unter der EUPL-1.2 – der Open-Source-Lizenz der Europäischen Union, die auch in deutschen Behörden anerkannt ist. Für Organisationen heißt das:
- Nachprüfbarkeit: Wer wissen will, was die Anwendung mit Eingaben macht, kann es im Code nachlesen – niemand muss einem Werbeversprechen vertrauen.
- Unabhängigkeit: Das Projekt kann nicht „eingestellt und abgeschaltet“ werden, ohne dass die Community es weiterführen könnte. Wer will, betreibt eine eigene Instanz.
- Mitgestaltung: Fehlermeldungen, Funkspruch-Spenden und Verbesserungsvorschläge laufen offen über GitHub-Issues – viele Funktionen sind aus Wünschen von Ausbildern entstanden.
Die Übungstexte selbst stammen aus echten Übungen und werden von Praktikern kuratiert statt maschinell erzeugt – fachlich geprüfte Funksprüche nach BOS-Sprechfunkregeln, keine plausibel klingenden Zufallstexte.
Datensparsam: kein Konto, keine Werbe-Cookies
Übungen anlegen, teilnehmen, leiten – alles funktioniert ohne Benutzerkonto, ohne E-Mail-Adresse und ohne App-Installation. Eine Übung enthält nur die Daten, die die Übungsleitung selbst einträgt; üblich sind Funkrufnamen statt Klarnamen. Der Zugriff läuft über Links und Übungscodes, die nur die eigene Gruppe kennt.
Die Reichweitenmessung erfolgt cookielos und anonym (GoatCounter) – es gibt keine Werbe- oder Tracking-Cookies und entsprechend auch kein Cookie-Banner. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Mitmachen: so hilft die Community dem Projekt
- Funksprüche beisteuern: Gute Übungstexte aus der eigenen Organisation erweitern den Pool für alle.
- Fehler melden: Ein kurzes GitHub-Issue genügt – auch ohne Programmierkenntnisse.
- Weitersagen: Die beste Unterstützung ist eine Empfehlung an die Nachbarwehr oder den nächsten Ortsverband.
Einfach ausprobieren – mehr braucht es nicht
Keine Registrierung, keine Freischaltung, kein IT-Projekt: Übung erstellen, Links verteilen, funken. Wie das geht, zeigt die Schritt-für-Schritt-Planung.